02.05.2026 –, Raum D Sprache: Deutsch
LoRaWAN ermöglicht energieeffiziente Funkkommunikation über mehrere Kilometer, ideal für IoT-Anwendungen abseits von WLAN und Mobilfunk. Dieser Vortrag erklärt die technischen Grundlagen des Protokolls, vergleicht öffentliche und private Netzinfrastrukturen und zeigt anhand eines seit mehreren Jahren produktiv betriebenen Heimnetzwerks, wie LoRaWAN in der Praxis funktioniert. Im Anschluss gibt es eine Hands-on-Demo mit verschiedenen Endgeräten.
Wer Sensoren über größere Entfernungen anbinden möchte, stößt mit WLAN und Bluetooth schnell an Grenzen. Mobilfunk verursacht laufende Kosten und benötigt SIM-Karten. LoRaWAN bietet hier eine Alternative: batteriebetriebene Sensoren funken über Kilometer hinweg und halten dabei Jahre durch.
Dieser Vortrag richtet sich an alle, die LoRaWAN verstehen und für eigene Projekte einsetzen möchten. Er ergänzt den TTN-Workshop vom LIT-2023 mit einem Fokus auf die technischen Grundlagen und der Demonstration eines weiteren Beispiels für den praktischen Einsatz im Alltag.
Inhalt:
Warum LoRaWAN?
Einordnung gegenüber WLAN, Zigbee, Z-Wave, Mobilfunk und anderen Funktechnologien
Wie funktioniert LoRaWAN?
Modulationsverfahren, Spreading Factor, Netzwerkarchitektur und Geräteklassen (A/B/C)
Öffentliche vs. private Netze
The Things Network, Helium und eigene Infrastruktur im Vergleich
Praxisbericht
Erfahrungen aus dem mehrjährigen Betrieb eines privaten LoRaWAN-Netzes zur Hausüberwachung auf dem Land
Format: 30 Minuten Vortrag, 15 Minuten interaktive Demo mit verschiedenen LoRaWAN-Geräten zum Anfassen und Ausprobieren.
Vorkenntnisse: Grundlegendes Interesse an Funktechnik und IoT.
Ich bin Senior Software Developer bei einer Münchner Security-Firma und als Co-Organisator des Rust Munich Meetups engagiere ich mich aktiv in der Open-Source-Community. Neben meiner beruflichen Tätigkeit betreibe ich ein privates LoRaWAN-Netzwerk und begeistere mich für Embedded Systems, Retro Computing und Spieleentwicklung mit der Bevy Game Engine.